Ratgeber/XRechnung

RATGEBER · STAND 20.10.2026

XRechnung

XRechnung erklären und erstellen: Format, Pflichtfelder, CII-XML und Unterschied zu einer normalen PDF.

KURZANTWORT

XRechnung erstellen

XRechnung ist die deutsche Ausprägung der europäischen Norm EN 16931. Sie liefert strukturiertes XML – vor allem für den öffentlichen Auftraggeber, aber auch überall dort, wo reine Maschinendaten erwartet werden.

Was ist XRechnung?

XRechnung beschreibt, wie Rechnungsdaten in Deutschland strukturiert übermittelt werden. Technisch liegt EN 16931 zugrunde. Typisch ist ein reines XML ohne sichtbare PDF.

Version 3.0.2 ist die derzeit übliche Zielversion. Zusätzliche deutsche Regeln betreffen unter anderem Käuferreferenz und Verkäufer-E-Mail.

CII und UBL

XRechnung erlaubt unter anderem UBL und Cross Industry Invoice (CII). E-RechnungDigital erzeugt CII-XML, das für XRechnung geeignet ist.

Im Dokument stehen unter anderem Prozesskennung, Leitweg oder Käuferreferenz, Parteien, Positionen, Steueraufschlüsselung und Zahlungsdaten.

Wann XRechnung sinnvoll ist

Öffentliche Auftraggeber und Portale wie die zentrale Rechnungseingangsplattform erwarten oft XRechnung als XML-Datei.

Wenn der Empfänger eine lesbare PDF will, ist ZUGFeRD oft praktischer – mit demselben strukturierten Inhalt darin.

XRechnung im Browser erzeugen

Unter Rechnung erstellen füllst du die Pflichtfelder aus. Der Download „E-Rechnung“ liefert die strukturierte XML-Datei. Die Vorschau zeigt denselben Inhalt lesbar an.

Vor dem Versand solltest du Nummer, Steuer und Käuferreferenz noch einmal prüfen. Ein Browser-Werkzeug kann nicht garantieren, dass jedes Portal jede Datei annimmt.

Häufige Fragen

Ist XRechnung eine PDF?

Nein. XRechnung ist strukturiertes XML. Eine PDF kann daneben existieren, ist aber nicht die XRechnung selbst.

Brauche ich eine Leitweg-ID?

Bei Rechnungen an die öffentliche Hand ja, als Käuferreferenz. Bei anderen Empfängern reicht oft eine andere Referenz.

Quellen

Rechnung erstellen